Der klassische Weg führt über die Zentrale. Dort sitzt jemand, dessen Aufgabe unter anderem darin besteht, genau solche Anrufe abzufangen. Selbst wenn es weitergeht, landet man im Einkauf, und der Einkauf sucht in aller Regel nicht nach neuen Lieferanten, sondern verwaltet die vorhandenen.
Die Person, die tatsächlich einen Bedarf hat, sitzt eine Ebene daneben: der Konstrukteur, der ein Bauteil nicht selbst fertigen kann, der Fertigungsplaner mit einem Kapazitätsengpass, der Projektleiter mit einem Termin im Nacken. Diese Leute haben ein konkretes Problem, aber sie rufen nicht bei Ihnen an, weil sie Sie nicht kennen.
Dazu kommt, wie im technischen B2B überhaupt entschieden wird. Laut Gartner meiden 73 Prozent der B2B-Einkäufer aktiv Anbieter, deren Ansprache nicht zu ihrer Situation passt. Eine allgemeine Vorstellung Ihres Leistungsspektrums ist genau das: unpassend. Relevant wird es erst, wenn die Ansprache das konkrete Fertigungsproblem des Empfängers trifft.